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Tagesgeld und Festgeld- Die Kombination führt zum Erfolg


Montag 24.10.2011 - Rubrik: Tagesgeld



Es ist Mitte des Monats Oktober und die Redaktion hat sich wieder einmal auf dem Tagesgeld und Festgeld Markt umgesehen. Hat sich in den letzten zwei Wochen etwas getan, können Anleger von erneuten Zinssteigerungen profitieren? Viele Sparer stellen sich die Frage für welches Produkt sie sich entscheiden sollen? Lieber ein flexibles Tagesgeldkonto oder höhere Zinsen mit einem Festgeldkonto? Die aktuelle Emnid-Studie hat ergeben, dass mittlerweile jeder vierte Deutsche mit einem Tagesgeldkonto spart, rund 16% der Deutschen haben sich für ein Festgeldkonto entschieden. Doch es muss gar nicht entweder oder heißen, denn eine Kombination aus beiden Produkten führt zum Erfolg und kann mit ordentlichen Zinsen sogar die aktuelle Inflation übertrumpfen. Nur wenige Banken bieten so genannte Kombi-Produkte an. In diesen Kombi-Produkten kann der Anleger zunächst sein Erspartes für einen festgelegten Zeitraum anlegen. Ist die Zeit abgelaufen wird die Option angeboten jederzeit ohne Kündigungsfrist das Festgeldkonto aufzulösen und so das Ersparte nutzen zu können. Da diese Produkte aber noch sehr dünn gesät sind, sollte sich der Anleger selbst informieren und sein Geld zum Teil auf ein Tagesgeldkonto anlegen und den anderen Teil des Geldes auf ein Festgeldkonto. Dabei müssen beiden Konten gar nicht bei einer Bank geführt werden, denn zahlreiche Tagesgeld- und Festgeldkonten werden komplett kostenlos geführt. Ein weiterer Vorteil, verteilt man sein Erspartes auf zwei oder mehr Banken, ist das Ersparte dann jeweils durch die Einlagensicherung gesichert.


Tagesgeld Mitte Oktober

Die Entscheidung der EZB den Leitzins bei 1,5% zu belassen, hat sich für Sparer ausgezahlt. Hinzu kommt, dass Banken und Sparkassen vermehrt auf Kundengelder angewiesen sind, um ihre Eigenkapitalquote einhalten zu können. Da gibt man sich Sparern gegenüber schon mal ein bisschen großzügiger. Die gesetzliche Einlagensicherung gilt bis 100.000 Euro. Sparer, die über ein höheres Kapital verfügen, sollten dies auf unterschiedliche Anlagen verteilen, so dass jedes Mal 100.000 Euro abgesichert sind. Liegen beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto 150.000 Euro, wären im Ernstfall 50.000 Euro nicht abgesichert. Das Bank of Scotland Tagesgeldkonto liegt für ein Jahr Anlagedauer aktuell bei 2,6%. Das Targobank Tagesgeldkonto liegt für 12 Monate bei 2,4%, dagegen bietet die Deutsche Bank für den gleichen Anlagezeitraum nur 2,0% für ihr Tagesgeldkonto. Aktuell kann sich auch das BMW Tagesgeldkonto sehen lassen, 2,7% zahlt BMW für 12 Monate und 5.000 Euro Anlagesumme. Dicht dahinter liegt das Cortal Consors Tagesgeldkonto mit 2,63% für 12 Monate und 5.000 Euro Anlagesumme. Spitzenreiter ist nach wie vor das Postbank Tagesgeldkonto mit einem Zinssatz von 5%, allerdings nur für Neukunden inklusive Eröffnung eines Girokontos. Außerdem ist der Zinssatz auf 5 Monate beschränkt. Nach Ablauf der 5 Monate gibt es nur noch magere 1,5% auf das Tagesgeld.


Festgeld Mitte Oktober

Beim Festgeldkonto liegen gleich vier Anbieter mit 3% an der Spitze. Der Zinssatz wird jeweils für 5.000 Euro Anlagesumme und der Anlagedauer von 12 Monaten gezahlt. An der Spitze liegt das Bank of Scotland Festgeldkonto, gefolgt vom Festgeldangebot der Credit Europe Bank und der IKB Direkt. Ebenfalls 3% für 12 Monate und 5.000 Euro zahlt die VTB Direktbank. Die Bank of Scotland ist seit zwei Wochen Mitglied des Einlagensicherungsfonds der Privatbanken. Das Geld von deutschen Anlegern bei der Bank of Scotland ist künftig bis zu einer Höhe von 250.000 Euro gegen eine Pleite der Lloyds-Tochter geschützt. Die Großbanken bleiben mit ihren Festgeldangeboten deutlich hinter kleineren Banken zurück. Die Commerzbank zahlt für 5.000 Euro Festgeld und 12 Monate Anlagedauer gerade einmal 2,1% Zinsen, die Deutsche Bank liegt mit 2% noch einmal dahinter.


Tagesgeld und Festgeld kombinieren

Wer sein Erspartes Gewinn bringend anlegen möchte und die Inflationsrate von 2,6% ausgleichen will, der muss sich für die Topangebote entscheiden. Eine Kombination aus beiden Produkten macht durchaus Sinn, auch wenn man dazu seine Konten bei verschiedenen Banken eröffnen muss. Die Kombination aus Zinssicherheit und täglicher Verfügbarkeit ist für alle geeignet, die sowohl flexibel bleiben möchten, gleichzeitig aber einen Teil ihres Vermögens fest anlegen möchten. So kann man mit dem Bank of Scotland Festgeldkonto immerhin noch 0,4% Zinsen über die Inflationsrate ausgleichen und mit dem BMW Tagesgeldkonto noch 0,1% Zinsen sichern, die über der Inflationsrate von 2,6% liegen. Bei der Vielzahl der verschiedenen Angebote lohnt es sich immer aktuelle Tagesgeldkonto Angebote zu vergleichen und auch beim Festgeld rechtzeitig vor Ablauf der Frist neue Festgeldangebote mit einem Festgeldvergleich anzuschauen. Heute muss man aufgrund der aktuellen Entwicklung am Geldmarkt flexibel bleiben und Angebote immer wieder vergleichen und neue Anbieter auszuwählen. Nur so kann man die Schwankungen der Zinsen am effektivsten ausgleichen und Erspartes wenigstens zum Teil vor der Inflation retten.


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