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Weltspartag 2010


Dienstag 02.11.2010 - Rubrik: Banken



Der Weltspartag findet jedes Jahr an einem letzten Tag in der letzten Oktoberwoche statt und ist keineswegs eine neue Erfindung, denn der Weltspartag wurde schon im Oktober 1924 gegründet. Beschlossen wurde der Weltspartag von insgesamt 29 Ländern auf dem 1.Internationalen Sparkassenkongress in Mailand. Mit der Einführung des Weltspartages sollte weltweit das Bewusstsein an den Gedanken des Sparens aufrecht erhalten werden und auf die ökonomische Bedeutung für die Volkswirtschaft und jeden Einzelnen hingewiesen werden. Der erste Weltspartag wurde von den europäischen Sparkassen am 31. Oktober 1925 begangen. Allgemein wird der Weltspartag in den europäischen Ländern am 31.Oktober begangen. Da dieser Tag in Deutschland aber Reformationstag ist, verlegt man den Weltspartag in Deutschland auf den letzten Arbeitstag vor dem 31.Oktober. Traditionell werden gut gefüllte Sparschweine an diesem Tag zur Bank gebracht, um das gesparte Geld auf das Sparbuch einzuzahlen. Einige Sparkassen verteilen an diesem Tag kleine Geschenke, wie zum Beispiel ein Sparschwein oder kleine Kuscheltiere in Form eines Sparschweinchens.


Weltspartag 2010 war kein Grund zur Freude

Obwohl die Mehrzahl der Verbraucher das Thema Sparen ernst nehmen und für wichtig befinden, legt doch jeder zweite Verbraucher kaum etwas oder gar nichts zurück. Rund ein Viertel legt immerhin hin und wieder etwas zurück, etwa wenn es Weihnachts- oder Urlaubsgeld gegeben hat und nur das restliche Viertel spart regelmäßig und konsequent. Obwohl der Vorsorgebedarf ständig steigt, ist das Sparverhalten der Verbraucher gesunken. Die Maßnahmen der staatlichen Vorsorge fallen immer häufiger weg, sparen wird eigentlich immer wichtiger. Eigentlich kann man nicht früh genug anfangen zu sparen.


Sparen, aber richtig

Sparen ist gut und richtig, doch wie spart man eigentlich richtig? Reicht nicht das klassische Sparbuch aus? Eine sichere Geldanlage, aber das Sparbuch wirft kaum Zinsen ab. Risikoträchtige Anlagen mit hohen Zinsen? Weder noch, denn der richtige Mix macht es aus. Sparer sollten ihr Geld nicht auf eine einzige Geldanlage beschränken, sondern das Geld in verschiedene Anlagemöglichkeiten aufteilen. Verbraucher setzen immer noch am liebsten auf absolut sichere Geldanlagen, rund 40% des durchschnittlichen Vermögens verbleiben auf dem Girokonto oder dem Sparbuch. Auf Platz 2 liegen Lebensversicherungen und Platz belegen Investmentfonds. Die Forscher vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung halten dieses Sparverhalten für eine falsche Strategie. Laut dem ZEW verbleibt damit immer noch zu viel Geld bei den Banken selbst. Chancen auf höhere Erträge bestehen nur, wenn verschiedene Anlagenformen genutzt werden.


Sparen für und mit dem Nachwuchs

Der Umgang mit Geld und sein Geld sparen zu können, diese Erfahrung ist für Kinder sehr wichtig. Eltern können einiges tun, um dem Kind das Thema Geld und die Konsequenzen möglichst früh nah zu bringen. Grundlage ist das regelmäßige und angemessene Taschengeld. Eltern sollten das Taschengeld immer zu einem festen Termin auszahlen und pünktlich zahlen. Kinder brauchen diese Orientierung und Verlässlichkeit für ihre eigene Planung. Mit kleineren Kindern sollten Eltern gemeinsam überlegen und ausrechnen wie das Taschengeld ausgegeben werden kann und darf. Grundsätzlich sollten Eltern die Regeln nicht zu eng stecken, Kinder lernen aus Erfahrung. Ist das Geld in der Mitte des Monats ausgegeben, dann muss das Kind bis zum nächsten Termin warten. Häufig zwischendurch das Taschengeld aufzufüllen ist wenig sinnvoll, denn so wird das Kind nicht lernen sein Geld überlegt und sinnvoll aufzuteilen. Kinder müssen früh genug lernen, dass man eben nicht alles kaufen kann. Ebenso wenig sollte man zu früh einen "Vorschuss" gewähren, denn das Kind lernt so nur sehr früh Schulden zu machen. Zur angemessenen Höhe des Taschengeldes sind online Taschengeldtabellen verfügbar.


Kostenloses Girokonto speziell für junge Menschen

Ab dem 14.Lebensjahr bietet sich ein kostenloses Girokonto für Jugendliche an. Eltern können monatlich das Geld auf das kostenlose Girokonto einzahlen. Da Jugendliche unter 18 Jahren noch nicht voll geschäftsfähig sind, funktioniert das kostenlose Girokonto als Prepaid Konto. Das Kind kann nur die Summe ausgeben, die auf dem Konto als Guthaben verfügbar ist. Einige Banken vergeben zusammen mit dem kostenlosen Girokonto auch eine Prepaid Kreditkarte, so dass Jugendliche bargeldlos bezahlen können. Einige Jugendliche sind sehr interessiert an dem Thema Finanzen und Geld und versuchen aus ihrem Taschengeld einen Gewinn zu erzielen. In diesen Fällen sollten sich Eltern gemeinsam mit ihrem Kind erkundigen, ob das Konto mit einem Tagesgeldkonto oder einem Festgeldkonto geführt werden kann. Zahlreiche Banken wissen, bieten sie den jungen Menschen attraktive Konditionen, werden diese später häufig auch als Erwachsene noch Kunden bleiben.



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