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Deutliches Wachstum bei Direktbanken


Mittwoch 25.08.2010 - Rubrik: Banken



Im Vergleich die klassischen und alternativen Erstbanken - Sparda vs. GLS


Grundlegend lässt sich feststellen, dass die Informationen der Verbraucher recht monton sind - sucht man sich einen Finanzdienstleister, ist die erste Anlaufstelle entweder die wohl bekannte Hausbank oder ein objektiver Girokontenvergleich im Internet. Gerade im zuletzt genannten Fall wird der Verbraucher überrascht sein, welche Vielfalt sich ihm auf dem Finanzmarkt bietet. Gerade in Anbetracht der Problematiken des Vorjahres, konnte festgestellt werden, dass der Verbraucher den Markt mittlerweile bewussterwahrnehmen möchte, was mit den Informationen und Möglichkeiten der Vergleichsrechner gewährleistet ist. Nicht nur das, nein, auch das persönliche Finanzverhalten hat sich so verändert, dass man Geld bei Seite legt: Sparen ist die Devise.


Eine kleine Filiale in Zahlen

In welcher Form? Tja, das wurde aufgrund der relativ geringen Zinsen der Europäischen Zentralbank leicht vordefiniert. Die einzig wahre Anlage für den Verbraucher ist ein Girokonto. Nicht nur, dass das Geld jederzeit inAnspruch genommen werden kann, nein, auch die Möglichkeit die besten Zinsen bei langfristigen Kapitaleinlagen zu erzielen, wirkt durchaus attraktiv. Das zumindest beweisen die aktuellen Zahlen der Sparda-Bank Kornwestheim. Eine vermeintliche kleine Filiale, die mit einem extremen Wachstum die Finanzwelt auf sich aufmerksam macht. Mit nur einem wachsenden Kundenvolumen von 4,5 Prozent ist eine Kapitaleinlage von 377 Millionen Euro zu notieren. Dabei ist insbesondere die Wahl der Girokonten auffällig, da auch hier ein Wachstum von 1,8 Prozent deutlich wird. Das heißt, dass 154 Girokonten hinzugekommen sind und somit, eine eher kleine Filiale, rund 8808 Girokonten verwaltet. Die insgesamt 13724 Kunden werden von insgesamt sieben Mitarbeitern betreut, wobei je Mitarbeiter ein Gesamtvolumen von 30, 3 Millionenen Euro "bewacht" wird.


Die alternative Öko-Finanzwelt und deren Erfolge

Die Sparda-Filiale in Kornwestheim ist ein Paradebeispiel für den Erfolg dieser Banken. Betrachtet man im Vergleich dazu die Alternative Bank GLS, wird klar weswegen die Finanzwelt von einem Wirtschaftsboom im Jahr 2010 spricht. Selbst die so genannten Ökobanken mit einer kleineren Zielgruppe können in diesem Jahr von einem deutlichen Plus sprechen. Während die Sparda-Bank in Kornwestheim 720 Mitarbeiter aktiv werden lässt, sind es bei der GLS Bank Bochum nur 300 Mitarbeiter, verteilt auf insgesamt sieben Standorte. Die ethisch-sozial ökologische Bank hat sich vorrangig auf Girokonten konzentriert, bietet aber dennoch vielfältige Finanzprodukte an. Solche Banken profitieren, wenn sie sich auf die Bedürfnisse der klassischen Verbraucher konzentrieren, womit nicht nur das Girokonto gemeint ist, sondern insbesondere auch Baufinanzierungen. Betrachtet man die Zahlen im Detail, werden zwar die Erfolge aber vor allem auch die Unterschiede deutlich, die auf den kleineren Bekanntheitsgrad und die eingeschränkte Zielgruppe zurückzuführen sind. 1,5 Milliarden Euro an Kundeneinlagen, 800 Millionen Euro an Kreditbewilligungen und die Kalkulation eines Wachstums von 40 Prozent im kommenden Jahr - das sind die Fakten der GLS Bank, die sich in der mittlerweile schon fast szenartigen "Öko-Finanzwelt" durchgesetzt hat. Theoretisch würde noch eine Bank eine relativ starke Konkurrenz darstellen: die Umweltbank. Diese hat es jedoch vorgezogen keine Girokonten anzubieten, entsprechend entfällt die Möglichkeit zu einer Erstbank für Verbraucher zu werden.


Die Zahlen sprechen für sich - Girokonten und traditionelle Werte sind eine Einheit

Vergleicht man die eben genannten Zahlen der klassischen Verbraucherbank Sparda-Kornwestheim und der alternativen GLS Bank wird jedoch offensichtlich, dass Verbraucher sparen wollen und mittlerweile auch wieder sparen können. Risiken werden vermieden, Kapital wird angelegt und das auf klassische Art und Weise. Wer davon profitiert? Im Endeffekt sind es in diesem Fall tatsächlich nur die Verbraucher, da eine Rückbesinnung zu alten, ökonomischen Werten statt findet. Um dennoch, trotz neuer idealistischer und traditioneller Denkweisen, das bestmögliche Angebot zu finden, ist es ratsam den Markt vorab bis ins Mark zu prüfen. Die dafür vorgesehenen Girokonten-Vergleiche bieten nicht nur zielgruppenorientierte Finanzprodukte, sondern ermöglichen auch personalisierte Einschränkungen - beispielsweise die Orientierung am Dispositionskredit und dem Zusatz der Kreditkarte.



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